Münster  -  ist immer eine Reise wert! 

16. bis 18. November 2018

Wie jedes Jahr , wenn die Yachten trocken in den Winterhallen liegen, kommt der Moment, in dem wir noch einmal zusammen kommen, uns auf die Schulter klopfen, vielleicht ein tolles „Seemansgarn“ spinnen, und wenn nicht das, dann kann man wenigstens den Kameraden die Hände schütteln und die Damen in den Arm nehmen.

So war es in den vergangenen 42 Jahren, und unser Commodore erklärte laut und deutlich, dass das auch noch mindestens für die nächsten 42 Jahre so bleiben soll.

Die Einladungen waren früh genug verschickt worden, aber die Anmeldungen ließen auf sich warten. Das war beim TYvD schon immer so, und man hoffte, dass die Teilnehmerzahl doch noch ordentlich ansteigen würde. Aber es herrschte „Flaute“. Erst 17, dann 26 und schlussendlich 31 Clubkameradinnen und Kameraden machten sich auf den Weg nach Münster.

Erst waren wir etwas enttäuscht, aber dann wurde aus der „kleinen Gruppe“  ein ziemlich „flotter Haufen“. Gut gegessen, gut getrunken und viel getanzt. Um 01:00 beschloss die „Kapelle“ die Instrumente einzupacken. Und wir hatten auch genug. Und zwischendurch pausenlos Gespräche über alte und neue Zeiten. Eigentlich schade, dass es nur 31 waren. Mir ist bewusst,  dass einige gerne gekommen wären, aber wenn man krank ist, dann kann man nicht feiern fahren, oder wenn man sich um Familienmitglieder kümmern muss, denen es nicht gut geht.

Aber es tat unserer Stimmung keinen Abbruch, wenn man unter Freunden ist, mit denen man schon so viele schöne wie auch aufregende Momente erlebt hat. Ich wollte nur sagen, es war wirklich schön, spannend und amüsant und es tat gut, alte Freunde wieder zu sehen. Mein Aufruf an alle Clubmitglieder, vor allem an die ältere Generation,  rafft Euch auf, nutzt die Zeit die uns noch verbleibt, um mit alten Bekannten und Freunden Geschichten und Erinnerungen auszutauschen. Wer weiß, wie lange uns noch diese Momente gegönnt werden.

Um Mitternacht wurden wir alle vom Commodore  gebeten, auf die Tanzfläche zu kommen. Was jetzt wohl kommt, haben da viele gedacht. Ich auch. Wir wurden an unseren ersten Commodore Karl Heinz Bielenberg erinnert, und wie er immer sein Glas fest hielt, wenn er wieder ein Glas Whisky in der Hand hatte. Wer wusste das noch so genau – wie sah das aus: der „Commodore Griff“  - Daumen und kleiner Finger, und dazwischen das halb volle Glas. So haben wir dann unseren Schluck zu uns genommen. Nur die Männer, die Damen bekamen Sherry. Und es kam noch eine, und dann noch eine,  alte Geschichte hoch…….Habt Ihr gewusst, dass Karl Heinz zwei Rettungsinseln an Bord hatte ???.... Was soll´s, darüber sprechen wir beim nächsten Herbstfest des TYvD.  Und dann können wir uns über noch mehr alte Geschichten freuen.

Euer  Peter Colby

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