2005 Stockholm - Schweden

24. Internationales Tourenyachten-Treffen

Stockholm im Sommer,ja das liebe ich! Weiße Schärenboote auf dem Weg,
villeicht auf dem Weg nach Saltokran.

 

 

Wir folgten der Einladung unserer schwedischen Freunde. Es wurden zwei große Geburtstage gefeiert. Der 175. Gründungstag des KSSS und der 90. Geburtstag des KMK, Stockholm.

Wieder machten sich verschiedene kleine Gruppen auf den Weg, entweder durch den Götakanal, über Bornholm und die Südküste Schwedens oder auch über die baltischen Staaten um rechtzeitig in Högböte und Saltsjöbaden anzukommen. 

In Högböte, der clubeignen Schäreninsel des KMK, traf sich der größte Teil der internationalen Flotte aus Segel- und Motorbooten um nach einem gemeinschaftlichen Grillabend am nächsten Tag die 25 Seemeilen gemeinsam nach Saltsjöbaden zurückzulegen. Im Clubhafen des KSSK angelegt, erwartete die Crews ein anspruchsvolles Programm.

Ein offizieller Empfang mit einem kleinen Imbiss im Stadhuset von Stockholm, durch die Vize-Bürgermeisterin, die ganz tapfer die schwere, mittelalterliche Bürgermeisterkette einfach über ihr sommerliches ärmelloses Outfit geworfen hatte, war einer der vielen Höhepunkte. Im Festsaal, der komplett mit Goldmosaik ausgekleidet ist, können zu den Nobelpreisfeierlichkeiten 2300 Gäste gleichzeitig an Tischen dinieren.

Das VASA - Museum durfte ebenso nicht fehlen, wie die ausgiebigen, geführten Stadterkundungen. Auch die Schifffahrt zum Schloss Drottningholm, dem Sitz der Königsfamilie war ein Ereignis sondergleichen. 

Bei schönstem Sommersonnenwetter fuhren wir auf einem alten Schärendampfer auf dem Mälarsee und fühlten uns wie Akteure in einem Inga Lindström-Film. Das schwedische Meeresfrüchte Büffet mundete derart, dass alle sich wünschten, die Fahrt zum Schloss möge noch Tage dauern. 

Der Gala-Abend mit großem Dinner im Grandhotel Saltsjöbaden gab der 
Veranstaltung einen würdigen Abschluss im historischen Rahmen. Magnus Anderberg verabschiedete uns am nächsten Morgen mit frischen Brötchen und Champagner und wer schon wieder mochte, auch einem Glas Gammeldansk. 


Danach machten sich alle wieder in kleinen Gruppen auf die Heimreise. Ein bisschen wehmütig aber doch voller Freude auf die nächste Veranstaltung. 

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