2009 Mariehamn – Aaland

Eine Reise durch die schwedischen Ostschären und den Göta Kanal

 

 

Von Gelting Mole aus machten sich  Sawasdee, Karin III, Sieta und Pusteblume mit unterschiedlichen Abfahrtsdaten auf den Weg nach Mariehamn.

 

Roderich bereitete am 09.07./10.07. in Gelting-Mole alles für die lange Reise vor. Horst und Peter Debus treffen erst am 10.07. gegen Mittag in Gelting ein. Beschließen , abends vorerst das letzte Restaurantdinner zu genießen,  so da? wir am 11.07. ablegen und am 12.07. gegen 17:00 h Hasle/Bornholm erreichen; alles auf einem Bug unter Segel. Später erspähen wir Boreas an der Tankstelle. Was für ein Malheur: Helmut muss auf Tankwagen am nächsten Morgen warten bzgl. des Tankvolumens.

 

Am nächsten Tag erreichen wir Sandhamn, wo bereits Karin III und Sieta liegen. Gemeinsam geht es nach Kalmar. Wir werden von Sieta und Karin III überholt und treffen diese mit Pusteblume und Sawasdee in Kalmar an. Vor Kalmar hatten wir Kartenprobleme mit Kartenplotter.  Am nächsten Morgen bestellten wir neuen Chip, der wiederum erst am darauf folgenden Tag geliefert wird. Somit mussten wir einen Hafentag einlegen. Die anderen Yachten zogen weiter gen Norden. Boreas bleibt noch in Kalmar und nimmt natürlich aufgrund Geschwindigkeit und Größe andere Wege.

Horst war sehr in Sorge, da? wir Heide, seine Frau, nicht rechtzeitig in Stockholm empfangen können. Nach Betankung ging es weiter und sind gegen 18:00 h in Figeholm eingetroffen.

 

Unsere Clubkameraden räucherten Fisch. Wir genossen unsere Bordküche und danach kam Sieta zu uns an Bord. Dann folgte Pusteblume mit Crew und der Obstler war vernichtet.

 

Am nächsten Tag ging es weiter durch sehr enges Schärengewässer. Eigentlich sollte es nach Handelop weitergehen; aber der enorm kleine Hafen war besetzt. Am anderen Ufer befindet sich Idö, wo sich bereits Sieta, Kairos, Karin III und Sawasdee aufhielten. Pusteblume war schon weiter und wollte sich nach einer Alternative umsehen. Es wurden dann auf Idö noch Plätze frei und so entschieden wir uns dort anzulegen. Haben das Grillfleisch in die Pfanne gehauen. Es war immer noch sehr schönes Wetter. Crew von Sawasdee bei uns an Bord und es wurde ein schöner Abend.

 

18.07. Kairos bleibt noch. Geplant Fyrudden. Pusteblume informiert uns, daß aufgrund eines Hafenfestes der Ort überfüllt ist. Es wurde eine Ankerbucht in der Nähe ausgemacht. Karin III und wir waren die Schlusslichter und fanden die Bucht nicht und landeten in dem großen Privathafen Arsviken. Uns war nicht ganz wohl bei den vielen Privatschildern. Karin III war zielstrebig und so entschlossen wir uns, doch anzulegen. Später wechselte Sawasdee von der Ankerbucht nach Arsviken. Die Bewölkung nahm immer mehr zu, es donnerte und regnete. Früh ging es in die Koje.

 

Am nächsten Tag treffen wir in Arkösund ein. Karin III, Sieta, Sawasdee und Roderich sind wieder beisammen. Pusteblume folgte, wollte allerdings in den großen neuen Yachthafen Arkösund. Bei uns herrschte viel Schwell; waren aber zu faul, wieder abzulegen. Tatjana traf auch noch ein. Um 19:00 h wurden alle Crews  an Bord der Karin III zu Drinks eingeladen. Zwischenzeitlich erfolgte bei Pusteblume Crewwechsel. Elvira und Georg trafen nachmittags per Bahn ein. Wobei hat sich Klaus bloß den Zeh gebrochen?! Na-na Elvira ! Deshalb blieb er am 20.07. im Hafen.

 

Es wurde die Insel Ringsön (Ankerbucht) anvisiert. Alle düsten wieder an uns vorbei oder davon. Als wir dann um die Ecke bogen, sahen wir Karin III und Sawasdee, was nicht nach Ankern aussah. Sawasdee hatte den einzigen Stein erwischt. Das Herunterziehen war erfolglos. Ein schwedisches Schlauchboot konnte dann über Großfall eine Kränkung bewirken, so dass wir Sawasdee mit dem noch vorhandenen Tampen Freiziehen konnten. Sieta und Boreas befanden sich auf der anderen Seite der Ankerbucht in Västerfjörden. Wir liefen dann auch dorthin und hatten eine ruhige Nacht.

 

21.07. Gegen 09:00 h Anker gelichtet. Es sollte nach Nymnshamn gehen. Unterwegs gab Sieta durch, da? der Hafen ziemlich voll sei. Sawasdee, Karin II, Pusteblume und Tatjana fanden dennoch Platz. So trennten sich zunächst unsere Wege. Wir wollten weiter Richtung Dalarö. Konnten endlich mal mit 6-7 kn segeln. Leider tauchten geschwind so genante  dunkle Wände auf, die nichts Gutes versprachen. Schnell Gro?/Rollfock herunter und nur Arbeitsfock stehen lassen und schon wurde es schlagartig unsichtig 8,4 kn und es prasselte nur so herunter. Irgendwann ließ sich aber wieder die Sonne blicken, gegen 19:30 h erreichten wir dann Saltjöbaden. Waldemar nahm uns an. Sie warten auf Christel und wir auf Heide.

 

Heide wird am 24.07. nachmittags in Stockholm landen. Somit lagen wir mehr als gut in der Zeit und Horst war jetzt nur noch etwas aufgeregt, da? auch alles andere gut klappen wird. Nun konnte mal wieder so richtig f?r Nachschub gesorgt werden. Richtig ausschlafen, auch mal schön. Klein-Peter treibt in der Dunkelheit sein Unwesen mit unserer Maske und mimt später Horst Schlemmer inkl. Gebiss. Es fehlen wieder Seekarten, obwohl wir uns doch mit allem eingedeckt haben. Peter fährt mit ehemaligem Schweden, deutsch sprechenden Gibraltaner, um fehlende Karte zu kaufen. Ich stelle Sekt für Heides Empfang kalt. Abends werden wir von Horst zur Feier des Abends zum Essen geladen im Restaurant an der Steganlage.

 

25.07. es geht weiter nach Gräddo. Viele vom TYvD waren in Högböte. Kairos trifft kurz vor uns in Gräddo ein. Waldemar folgt ca. 1 Std. später. Peter und Klein-Peter statten per Schlauchboot Kairos einen Besuch ab.

 

26.07. 08:30 h abgelegt und dann bemerkt, da? unser Schlauchboot noch am Steg einsam vor sich hin lag. Wieder bei uns angebunden und los nach Mariehamn. Gemischtes Wetter; wurde dann noch sonniger. 15:00 h deutsche Zeit angekommen. Aland ist 1 Std. voraus. Also Uhren umstellen. Es waren schon so gut wie alle eingetroffen.

 

Ich nehme davon Abstand, das Programm in Mariehamn zu schildern, weil es Allen bekannt ist.

 

Es war alles wieder bestens organisiert mit Reiseführung, Inselsehenswürdigkeiten, die Geschichte, die Pommern, das Aland Parlament; auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz; die Geselligkeit; viele Gesichter wieder zu sehen. Es war sehr schön.

 

Am Freitag nach der Flaggenparade m?ssen wir Abschied nehmen.

 

Wir müssen Klein-Peter zurücklassen, weil er seine Rückreise antreten muss Ich bin ein wenig traurig, weil ich mich an ihn gewöhnt habe. Hatten viel Spaß, wenn wir Beide bei schönstem Wetter in der Kombüse (ich sagte immer, dann lass uns mal wieder in den Keller und Horst und Peter können es sich derweil gut ergehen lassen in der Sonne; gemütlich bei Wein und Gesang) unsere Menüs herstellten. Wir hatten uns gut ergänzt und dann haben wir uns auch mal erlaubt,  zwischendurch kurz einen Aperitif zu genehmigen. Klein-Peter hat Erfahrung als Jollensegler, aber meinte, bei uns hätte er doch eine Menge gelernt, das hat mich gefreut.

 

Wir beabsichtigen, den Götakanal für die Rückfahrt zu nutzen. Einige Skipperfrauen hielten dies für eine nicht so gute Idee. Das machte mich etwas nachdenklich. Nun gut; schließlich muss ich auch wissen, was so schön und weniger angenehm an dieser Tour ist. Nix wie hin! Somit sind es Sieta, Sawasdee, Pusteblume, Jonathan und Roderich. Das nächste Ziel ist Lidö/Ankerplatz Österhamn.

 

Plötzlich qualmt unsere Maschine, sie bekommt kein Kühlwasser und das im Furusund, wo auch reger Fährbetrieb herrscht. über Funk Pusteblume gerufen und werden abgeschleppt. Die Schellen an den Schlöuchen hatten sich gelöst, zum Glück kein größerer Schaden. Kurz vor Hafen sind wir wieder manövrierfähig und so werden Pusteblume und wir von Jonathan bei strömendem Regen in Nykvarn angenommen.

 

02.08. liegen bereits im Stockholmer  Wasahamnen. Sehr eng, überfüllt und durch Schwell ziemlich unruhig. Alle 5 finden dennoch Platz. Wieder sehr sonnig. Sieta macht sich am nächsten Tag schon auf die Socken. Wir anderen bleiben noch. Nachmittags amüsanter Vorfall, als Seglerfrau ihr Schiff vom Schwimmsteg gekonnt abhält und sich beim rasanten Aufsteigen ihm Bugkorb mit den Beinen so verheddert, dass sie nur mit Hilfe ihres Skippers befreit werden konnte. Ehepaar bei uns abends an Bord. War ein lustiger Abend.

 

04.08. wir sind eine Stunde vor dem öffnen an der Brücke vor Södertälje. Heide und Horstl erkunden derweil die Altstadt von Södertälje. 15:30 h fest im Hafen. 2 Std. später Dauerregen und das Grillen fand in der Pfanne statt.

 

05.08.  08:30 los und 14:30 h an namenlose Schäre vor Aspö festgemacht. Vom betonnten Fahrwasser dorthin war es m.E. eine üble Anfahrt. Sieta fuhr vorweg. Ohne Kartenplotter hätte ich mich verweigert !

 

06.08. Vermutlich trötete Jonathan bereits seit ca. 05:30 h. Im Halbschlaf konnte keiner wirklich dieses Signal deuten.  Um 06:00 h schaute Heide aus ihrer Hundekoje um die Ecke und wunderte sich, dass Jonathan einige Meter entfernt  auf einem Fleck verharrte. Bin aus Koje und es war klar; er sitzt auf. Funke angestellt. Peter dann auch aktiv. Abgelegt. Letzten Meter Peter per Schlauchboot zu Jonathan, um das Fall zum Kränken zu übernehmen. Ruckzuck war Jonathan frei.

 

17:30 h vor der Schleuse Soderköping angelegt. Ab hier geht es los mit den vielen Schleusungen, die zwischen  09:00h und 18:00 h stattfinden.

 

07.08.  09:39 abgelegt. 11 Schleusen, 6 Brücken. Baro sehr gefallen. 16:00 h Norsholm.

Roxensee

 

08.08. 08:30 h abgelegt. 16:00 Ankunft Berg (8 Schleusen). Ein idyllischer kleiner Hafen. Es fand ein Open-Air-Festival statt. Peter hat sich aufs Radargerät gesetzt und versucht unser Schiff im Takt zu bewegen.

 

09.08. überwiegend bestanden wir aus 2 Gruppen. Sieta, Pusteblume und Jonathan. Sawasdee und Roderich. Die 1. Gruppe war relativ zügig durch die 13 Schleusen und 14 Brücken bis Motola. Wir mussten unterwegs auf 2 Passierschiffe warten. Dadurch liefen unsere Schleusungen ziemlich heftig ab (sehr schnell wurde Wasser in die Schleusen  gelassen), da der junge Schleusenwärter uns noch bis Motala durchlassen wollte und es wurde zeitlich knapp. Dafür wurden sämtliche Brücken für uns rechtzeitig zur Durchfahrt geöffnet. Waren froh, dass wir gegen 17:55 h Motala erreichten.

 

10.08. Hafentag.  Lagen direkt vor dem Industriemuseum, welches natürlich auch besichtigt wurde. Shoppingtour war angesagt.  Abends kamen noch die Ketschsegler zu uns (1. Mal in Hasle über den Weg gelaufen). Die Seglerin war mit ihrem 1. Mann und 2 Kindern bereits fast um die ganze Welt gesegelt. Die Schilderungen waren für mich sehr interessant. Wasserhahn im Toi- Raum überdreht und abgebrochen.

11.08. 10:15 h abgelegt. Karte bei Tanke wieder nicht akzeptiert. Im Vätternsee 10:45 h auf weichem Untergrund aufgelaufen. Einfach nicht aufgepasst. kl. Schlauchboot mit Außenborder hat uns per Fall heruntergezogen.  Mit „Klarem“ bedankt. Noch mal Glück gehabt.13:34 h Karlsborg angelegt.

12.08. 08:15 h abgelegt. Nachts hat es geregnet. Morgens sieht es sehr gemischt aus. Unterwegs schüttet es. 13.30 h in Vassbacken angekommen. Ein sehr kleines Örtchen mit Campingplatz. Es schien wieder die Sonne. Gemeinsam den „Sawasdee-Grill“ benutzt.

Ab jetzt erfolgen Schleusungen nur noch bergab, was ich als angenehmer betrachte. Man kann jetzt an den Schleusenmauern mit den Tampen hantieren.

13.08.  08:50 h abgelegt. Viele Schauer. Wollen nach Sjötorp (hinter der 4. Schleuse). Ca. 21 Schleusen sind bis zum Trollhätte-Kanal noch zu bewältigen. Kurz vor Töreboda Passagierschiff entgegengekommen. Sawasdee musste von uns ablegen, es w?re sonst zu eng geworden. 17:30 h kommen wir Sjötorp an. Abends Gewitter. Sind vom vielen Regen und Schleusen etwas müde.

14.08. Morgens scheint wieder die Sonne. Wind nimmt zu. Adenauer verklemmt sich im Ruderblatt, kein Ruderdruck. Peter reißt mit Leibeskräften, um die Flagge herauszubekommen. Sind 16:00 h in Löck?. Ein winziger, enger Hafen mit Schloss, welches gerade restauriert wird. Tiefgang reicht gerade eben so aus.

15.08. 07.50 h abgelegt. 3 x leichte Grundberührung, weil es überall ziemlich flach ist. Jonathan hat Anlasserprobleme. Sieta schleppt ihn ab. Wir bleiben hinter ihnen. Vänernsee, konnten endlich auch mal segeln. Wind dreht immer südlicher, so dass wir mal wieder Motoren müssen. Jonathan wird nach Segelphase wieder von Sieta auf den Haken genommen. Sawasdee bleibt jetzt hinter dem Schleppverband. Sieht wieder nach Regen aus. Pusteblume ist davon gesegelt. Vor der Brücke  Vänersborg kurze Wartezeit; allerdings öffnet die dahinter liegende Eisenbahnbrücke erst gegen 16:15 h. Pusteblume nimmt uns in Vänersborg an. Die Heckleine befindet sich an Land, die man dann nach achtern ziehen muss. Für mich eine neue Erfahrung. Windwarnung. Wind legt zu. Es regnet immer noch. Jonathan muss vermutlich bis Donnerstag auf neuen Anlasser warten und Henrica hat nur noch bis dann Zeit und wird von Bord gehen. Sawasdee hat zum Drink geladen. Bleiben am 16.08. hier liegen, weil es so stürmisch geworden ist; obwohl Göteborg geplant war.

Wir befinden uns jetzt im Trollhätte-Kanal bei 7-8 Windstärken. Sieta, Pusteblume und Sawasdee bleiben auch. Pusteblume repariert den Anlasser von Jonathan. Viele Wolken, gelegentlich Sonne und böig. Nur noch 17 Grad. Die Nacht war sehr unruhig.

 

17.08. 08:15 h abgelegt. Jonathan kommt mit; jedoch muss der Anlasser schnellstmöglich ausgetauscht werden. Um 20.15 h erreichen Jonathan und wir Lilla Bommen. Durch Brücken und Frachter sind wir stark aufgehalten worden. Sawasdee, Sieta und Pusteblume sind längst im Hafen. Wetter wieder etwas besser. Henrica will am 18.08. noch Stadt besichtigen und dann von Bord. Jonathan ist sauer, weil wir alle abhauen!

 

18.08. 09:20 h zur Tankstelle. Probleme durch Strömung und Wind beim Ablegen. Zum Glück nicht zu Schaden gekommen. Laufen mit 7-8 kn. Unterwegs verabschiedet sich Sieta über Funk, weil sie heute noch nach Anholt wollen. Unser Kurs entwickelt sich immer achterlicher. Der Wind nimmt zu und Kaffeemaschine und Kühlbox fliegen durcheinander. 1 Paddel vom Schlauchboot fehlt. Treffen dann um 17:00 h in Varborg ein. Dieser Eierkurs war total nervig. Nächsten Tag laufen wir gegen 17:50 h in Grenaa ein. Ziemlicher Düsewind. Gegen Abend Wetterleuchten und dann Gewitter. Nachts regnet es. Wir 3 Schiffe bleiben im Hafen, weil der Wind aus der falschen Richtung für uns kommt. Laufen stramme 4 km in den Ort zu Herrn „Liderlich“, um zumindest gewohntes Schwarzbrot zu ergattern. Wieder sonnig und abends bei Pusteblume Rotwein geschlürft.

 

Am 21.08. schaffen wir es nach Juelsminde. Unterwegs etwas gesegelt. Hafen doch recht voll, aber längsseits am Kai vor Pusteblume und Sawasdee noch Platz gefunden. Pusteblume und Sawasdee bei uns an Bord.

 

22.08. 08:15 h nix wie weg. Sawasdee will schnellstmöglich nach Gelting. Unterwegs mit 7-8 kn stellenweise gesegelt. Pusteblume und wir lassen in Divig den Urlaub ausklingen. Idyllischer kl. Hafen. Die Sonne lacht und wir können uns wieder draußen aufhalten. Frühstücken am nächsten Morgen an der lauen Luft. Die Nacht war sehr ruhig.

 

23.08. wir tanken das erste Mal in Gelting und laufen beim Ablegen zum Abschluss auch noch auf. SY Cash und Carry aus Gelting ziehen uns übers Großfall herunter. Letzte Rotweinflasche übergeben. Pusteblume und Sawasdee verlassen mittags Gelting. Wir bleiben bis morgen, da Heide und Horst das Mietauto für dann geordert haben. Tagsüber noch Klarschiff gemacht. Werden dann im Yachthafen-Restaurant von Heide und Horst zum Essen eingeladen. Dabei sind dann auch Georg und seine Frau sowie Arno.

 

Abschließend ist zu sagen, dass dies unser längster Urlaub zeitlich (knappe 8 Wochen) war und um den Götakanal richtig genießen zu können, war die Zeit dennoch zu kurz und das viele Schleusen etwas anstrengend. Andererseits bleibt das Segeln leider auf der Strecke. Auch so wunderschön die Schären auf der Hin- und Rücktour waren, so sind Träumereien aus navigatorischer Sicht kaum möglich. Es ist überwiegend angenehm, sich in einer Gruppe zu bewegen; sei es, wenn Jemand ein Problem mit dem Schiff hat oder die sich bereits im Hafen befinden und für Nachzügler einen Platz ausgeguckt haben. Ein geselliges Beisammensein und viele Dinge mehr. Das hat schon was.

Unsere Mitseglerin Heide hat erstmalig 4,5 Wochen am Stück auf einem Segelboot verbracht, und ich hoffe, sie wird der Segelei jetzt nicht abtrünnig werden.

Wir möchten uns hiermit bei allen Beteiligten für die schöne Zeit bedanken.

 

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