Sommerreise nach Riga 2017

 

 

 

ICCY 2017 Rally in Riga Latvia vom  24. -  28.07.2017

 

Den weiten Weg nach Riga hatten wir etwas unterschätzt und kamen erst nach 13tägiger Fahrt am 23.Juli gegen Mitternacht in der Marina Andrejosta an. Am nächsten Morgen herzliche Begrüßung mit den anderen Teilnehmer und die Registration. Abends wurde das Treffen mit der obligatorischen Flaggenzeremonie eröffnet.  Die Teilnehmer dieser Rally kamen aus Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Russland und Schweden.

Anschließend wurde auf der Terrasse des Restaurants Muhu ein Dinner eingenommen und die Rallyteilnehmer 

vergnügten sich noch bis spät in die Nacht. Am nächsten Tag starteten die Busse bereits  um 9.00 Uhr und brachten uns zum Kemer Swamp im Kurland. Der ursprünglich 2 km lange Weg durch das Moor war dann doch länger als geplant, ein großer Vorteil, denn wir erreichten noch den Aussichtsturm, der uns einen schönen Überblick über die Landschaft gestattete.

 

Die Tour führte uns weiter nach Roja. Hier wurden wir von drei Frauen in Tracht erwartet, die uns aus einem großen Kessel Fischsuppe servierten.

 

Auch konnten wir noch frisch geräucherten Fisch probieren. Das frisch gezapfte Bier durfte natürlich auch nicht fehlen. Den Nachmittag verbrachten wir mit netter Unterhaltung.

 

Gemeinsam wurde  Möhrenpie hergestellt, der uns nach dem Backen serviert wurde, wir konnten die Räucherei besichtigen, einen  Spaziergang zum Strand unternehmen oder zur Erinnerung an den schönen Ausflug ein Gruppenfoto in Fischertracht aufnehmen.

 

Leider verzögerte sich unsere Abfahrt nach Riga, so dass wir unseren vom Restaurant Muhu in der Andrejosta Marina vorbereiteten Abendsnack auf den Booten einnehmen mußten.

 

Am Mittwoch unternahmen wir von der Marina aus eine Kanaltour (deutsch- und englischsprachig), die uns durch ein idyllisches Riga mit Wiesen und Flußfontänen über die Daugava zurück zum Hafen brachte.

 

Nach einer kurzen Pause fuhren uns die Busse zum Zeppelinmarkt mit den Markthallen, zur Kipsala Insel mit alten Holzhäusern und in den Kaiserwald, ein Villenviertel von Riga. Bis zum Abendessen hatten wir Freizeit, den ich für einen Rundgang durch Alt-Riga benutzte. Abends gab es eine Grillparty in unserem Restaurant Muhu.

 

Am Donnerstag  brachten uns die beiden Busse zu der kleinen Weinkellerei Abava. Der junge Winzer begrüßte uns herzlich und informierte uns über den Weinanbau (Trauben- und Fruchtweine) in dieser nördlichen Lage (nördlichster Weinbauer Europas).

 

Weiterfahrt nach Kuldia, eine kleine Stadt im Kurland mit dem breitesten Wasserfall Europas. Anschließend gab es eine Kaffeepause im Hotel Bangert’s neben dem Heimatmuseum und einen Rundgang durch die Stadt, die auch oft als Kulisse für Kinofilme verwendet wird.

 

Der Höhepunkt des Tages war das Kuksu Manor, ein vortrefflich restauriertes Herrenhaus mit großer Parkanlage. 

 

Das Wetter hatte auch ein Einsehen mit uns und präsentierte sich mit milden Temperaturen und Sonne. Beim Gala Dinner wurde nach kurzen Reden und Übergabe der Gastgeschenke ein vorzügliches 3 Gänge Menü serviert. Die Rückfahrt nach Riga war sehr spät.

 

Am Freitag endete das Treffen mit der Flaggenzeremonie. Die ICCY-Flagge wurde an den Gastgeber  2018 übergeben. Im kommenden Jahr wird das Treffen in Schweden – Karlskrona - stattfinden. Nach dem Brunch im Restaurant Muhu begeben sich einige Boote auf den Heimweg, die meisten fuhren am nächsten Tag zurück. Unsere Gruppe kam noch mit frischen Winden bis zur Nordspitze Gotland im Farö-Sund. Hier traf uns dann eine Schlechtwetterzone und wir mußten 5 Tage ausharren. Einzelne Boote versuchten ihr Glück über andere Routen. Wir trafen sie zum Teil später wieder. Die Boote Pusteblume, Roderich, Filia Maris und Never Mind blieben im Hafen zurück. Dank unseres Kommodores  Klaus hatten wir eine schöne Zeit. Er organisierte Grillabende sowie einen Bus,  mit dem wir über die Färö Insel fuhren  und die Raukas besichtigten. Auch auf der weiteren Heimfahrt hatten wir immer wieder Starkwind von vorne. Dennoch haben alle die Heimfahrt, wenn auch mit Verspätung, geschafft. Die Rally war ein tolles Ereignis und wir kommen auf alle Fälle im nächsten Jahr nach Karlskrona.

 

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